
Wir verstehen unter Modellieren zwei Hauptrichtungen. Die eine Richtung ist, wenn wir über Druckmaterial sprechen, und sind wir direkt nach der Entwurferstellung aber noch vor der Herstellung des teuren Stanzwerkzeugs (das zur Serienfertigung dient). In dieser Phase lohnt es sich ein (Papier-) Modell zu fertigen. Das Modell kann maßstäblich oder proportional verkleinert sein. Dabei müssen die Möglichkeiten und Grenzen der Technologie - da das Modell die originalen Materialeigenschaften nur imitiert - beachtet werden. Es ist eben nicht möglich, ein Modell anzufertigen, das die Wahrheit zu 100% reproduziert.
Die andere Richtung ist die 3D-Modellierung. 3-D Modelle haben grundsätzlich zwei Funktionen: sie ermöglichen die ästhetischere Gestaltung der graphischen Materialien, oder durch das Modellieren der Ausstellungen und Veranstaltungen werden Kosten und Zeit gespart. Die umsichtige und sachkundige Verwendung der Modellierung bietet eine Garantie, dass keine Entwürfe entstehen, die nicht oder nicht richtig zu verwirklichen sind (z.B. statisch nicht lebensfähig sind).























